Handelslogistik 4.0 durch Möglichkeiten einer digitalen Welt

Donnerstag, 16. März 2017 von 10:00 bis 11:30 Uhr, Forum T, Halle 6

 Moderation: Dr. Volker Lange, Leiter Verpackungs- und Handelslogistik, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, Dortmund

logimat-le-bannerTHE FUTURE OF RETAIL LOGISTICS – Wie smart wird die Handelslogistik der Zukunft sein? Erleben Sie spannende Fachvorträge aus Wissenschaft und Praxis und erhalten Sie Einblick in neue Ansätze, Möglichkeiten und erste Erfolgsbeispiele einer smarten Handelslogistik.

 Die Visionen, die sich mit den Schlagworten „Smart Production“, „Smart Home“ und „Smart City“ verbinden, sind inzwischen in greifbarer Nähe. Elektronische Geräte, Maschinen und Fahrzeuge werden heute in weiten Teilen mit Sensoren, Datenspeichern und Software ausgestattet und damit zu „smarten“ Objekten.

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es dabei für die Logistik des Handels? Gerade in Logistikprozessen entstehen bis dato leider noch häufig Fehler auf Grund mangelnder Transparenz oder durch Medienbrüche und manuelle Erfassungsprozesse. Intelligente Ladungsträger etwa können hier Abhilfe schaffen und geben gleichzeitig Möglichkeiten für ganz neue Geschäftsmodelle – nicht nur im Ladungsträgermanagement, sondern auch für weitere Arbeitsprozesse. Einen Schritt weitergedacht, ist mit intelligenten Ladungsträgern sogar ein teil- oder vollautonomer innerbetrieblicher Transport denkbar. So stellen sich die Waren sozusagen selbst am Warenausgang zum Versand bereit.

Die Vernetzung der logistischen Prozesse durch eingesetzte intelligente Objekte ermöglicht auf der einen Seite eine bessere Transparenz in der Supply Chain sowie die Möglichkeit Prozessschritte autonom zu realisieren. Doch wie vorteilhaft kann sich so eine Technologie auswirken, wenn der Kunde im letzten Moment den Zustellort seiner im Internet bestellten Ware ändern möchte? Zur Lösung dieser Problematik sind zukünftig Zustellroboter vorstellbar, die Zustellung in den Kofferraum des eigenen Autos ist möglich oder es erfolgt eine Zustellung in intelligente Paketfächer, die sich nur für das dedizierte Paket und den zugehörigen Eigentümer öffnen lassen. Auch langwierige Suchprozesse im Zustellfahrzeug oder in der Abholstelle sind nicht mehr notwendig, wenn das Paket sich auf „Knopfdruck“ meldet.

Aber auch der Einsatz von smarten Brillen, Apps oder Tablets zur Unterstützung des Mitarbeiters in handelslogistischen Prozessen vom Lager bis in die Filiale hinein ist denkbar: Wie viel einfacher könnte die intelligente Inventur aussehen und könnten Out-of-Stock-Situationen nicht viel schneller erkannt werden?

Das sind nur einige Beispiele der Trends und Rahmenbedingungen, in denen sich die Handelslogistik künftig verändern kann. Welche weiteren Herausforderungen uns in den nächsten Jahren im Handel erwarten, darüber berichten und diskutieren die Teilnehmer des Zukunftsforums Handel auf der TradeWorld im Rahmen der LogiMAT 2017. Erfahren Sie in verschiedenen Perspektiven aus Forschung, Industrie und Handel, welche Trends im Handel wesentlichen Einfluss auf die zugehörige Logistik nehmen werden.

 

Hinweis: Für den redaktionellen Inhalt dieser Meldung ist das Unternehmen bzw. Institut verantwortlich, das dieses Forum veranstaltet.

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