Ing-D.B. GmbH präsentiert ein Zählsystem für Kleinteile mit dem man auch Erbsen zählen könnte.

Die auf automatisierte Verarbeitung von Dichtstopfen und Verbindungselemente spezialisierte Ing D.B. GmbH präsentiert als Weltneuheit ein Zählsystem für Kleinteile mit einer externen Industriekamera.

Eine Alternative zur Zählwaage ist das Kommissionieren von Kleinteilen mit einem Kamerasystem, da eine Zählwaage bei bestimmten Teilen evtl. nicht zufriedenstellend funktioniert, wenn die Teile beispielsweise sehr leicht sind oder schwankendes Gewicht aufweisen. Für das Zählen der Teile mit diesem System muss der Werker eine Sorte anwählen und die Teile, die gezählt werden sollen, auf einer Leuchtplatte ausbringen (Standard ist DIN A3). Das System berechnet die von der Kamera sichtbare Fläche von Kleingruppen und bestimmt damit die Gesamtstückzahl. Auch wenn die Teile teilweise überlappt liegen, wird in der Regel noch richtig gezählt. Nach der korrekten Einstellung der Parameter ermittelt das System die Stückzahl für den Wareneingang, die Montage oder für den Verpackungsvorgang. Der Wechsel der Teile ist über den Touchscreen oder einen Barcode Scanner schnell möglich und das System ist leicht sauber zu halten. Das Gewicht der Teile spielt keine Rolle für die Qualität des Ergebnisses, eine Teileerkennung oder qualitative Beurteilung findet mit diesem System jedoch nicht statt. Zudem muss starkes, wechselndes Fremdlichtinsbesondere bei blanken Teilen vermieden werden, um das Schattenbild für das Zählen der Pixel nicht zu stören.

Das Zählen von Teilen mit einer Kamera ist bei Aussuchmaschinen und automatisierten Verpackungsanlagen bekannt. Hier ist jetzt allerdings ein System entstanden, das bei der Anschaffung nicht im größeren fünfstelligen Bereich liegt, sondern im kleinen vierstelligen Bereich. Es ist damit für Unternehmen interessant, die kleine bis mittlere Mengen unterschiedlichster Kleinteile in Beuteln oder Schachteln verpacken müssen, die auf Grund ihres geringen Gewichtes nur schlecht mit einer Zählwaage erfasst werden können.

Der Prototyp wurde im Jahr 2016 entwickelt. Die Version 2.416 ist durch die preiswerte integrierte Kamera bei sehr kleinen Teilen schnell an seine Grenzen gestoßen, sodass das System für einen anderen Kunden mit einer Industriekamera und einer neuen Software aufgerüstet wurde, um Präzisionsfedern mit 0,3 mm Drahtstärke zu erkennen. So ist die Version 3.512 entstanden, bei der mit einem Wechsel des Objektivs die Grenze des zählbaren bis in den Bereich von Werkstückmaßen von 0,1 mm noch weiter verschoben werden konnte. Die neue Version ist im Oktober 2017 fertig geworden und wird auf der Logimat im März 2018 als Weltneuheit vorgestellt.

Ing-D.B. GmbH

Halle 6 / Stand C61L

Mehr Informationen unter: www.ing-db.de

Hinterlassen Sie eine Antwort